Unterstützung des Umweltschutzes und der indigenen Bevölkerung

Region: La Paz, Bolivien
Sektor: Umweltschutz, Menschenrechte
Zeitspanne: vom 01.04.2011 bis zum 30.11.2012
Kosten des Projektes: CHF 53'000.-/Jahr

Freiwillige

Tätigkeiten

Unterstützungsgruppe

Partnerorganisation

Aktualitäten der Partnerschaft

Die Freiwillige

Sarah Friederich
Sozialanthropologin
sarahfriederich(at)gmail(dot)com

Unterstützungsgruppe

Unterstützungsgruppe «Pachakuti», Herr Frédéric Ravussin
Chemin de Florimont 5, 1400 Yverdon-les-Bains
Tel. 078 637 96 80, frederic.ravussin(at)edipresse(dot)ch
Spenden: PC 17-7786-4, E-CHANGER (Mitteilung: Unterstützungsgruppe Pachakuti)

Tätigkeiten

  • Unterstützung des Teams der bolivianischen Umweltschutzorganisation Colectivo CASA (Colectivo de Coordinación de Acciones Socio-Ambientales)
  • Forschung über die sozialen Auswirklungen des Bergbaus auf die betroffenen indigenen Gemeinschaften, Grundlageforschung und systematisierung von Informationen für die Kampagnen und Projekte des Colectivo CASA
  • Unterstützung des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Aufbau und Instandhaltung der Webseite, Verfassen von Artikeln für den monatlichen Newsletter „Respuesta Colectiva“
  • Unterstützung der Kampagne „Ja zur Land- und Milchwirtschaft, nein zum Bergbau“ in Challapata, Oruro
  • Durchführung von Weiterbildungskursen im Bereich Forschung und Kommunikation für freiwillige Jugendgruppen
  • Sensibilisierung über Themen aus Bolivien und Austausch von Informationen mit der Schweiz

Partnerorganisation 'Colectivo CASA'

Kontext

Das Colectivo CASA ist eine junge und dynamische bolivianische Umweltschutzbewegung aus Oruro, welche sich für den Umweltschutz im Bereich Bergbau und für die Wahrnehmung der Rechte der indigenen Bevölkerung einsetzt. Die Institution vertritt eine kritische Perspektive gegenüber dem aktuellen Entwicklungsmodell, und will zur Schaffung einer ökologisch und sozial gerechteren Alternative aus der Sicht der politischen Ökologie beitragen.

Ziele

  • Überprüfung und Einforderung der Respektierung der Rechte der indigenen Bevölkerung, welche in der neuen bolivianischen Verfassung festgehalten sind (Selbstbestimmung, Mitspracherecht)
  • Unterstützung des Widerstandes gegen den Bergbau in Challapata durch Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung, um die aktuelle wirtschaftliche Aktivitäten der Land- und Milchwirtschaft zu erhalten und zu fördern
  • Einflussnahme auf die staatliche Politik in den Bereichen natürliche Ressourcen und indigene Rechte

Aktuelle Herausforderungen

  • Überprüfung und Einforderung der Respektierung der neuen Rechte der indigenen Bevölkerung, welche in der aktuellen bolivianischen Verfassung festgehalten sind (Selbst-bestimmung, Mitspracherecht)
  • Förderung der transdisziplinären Forschung, Zusammenarbeit zwischen Forschern im sozialen- und Umweltbereich
  • Neue Mechanismen zur Sensibilisierung der Bevölkerung entwickeln (Kurse, Tagungen, Diskussionen und Debatten etc.)
  • Mögliche Effekte des Klimawandels und deren Auswirkungen in den Bereichen Natur-katastrophen, Nahrungssicherheit und Ökosystemdienste berücksichtigen

Motivation für eine Partnerschaft mit E-CHANGER

Das Colectivo CASA teilt mit E-Changer die Besorgnis um die Effekte von rein auf die Ökonomie zentrierten Entwicklungsmodellen, die systematisch soziale und umweltbezogene Aspekte ignorieren und oft zur Verletzung der Rechte der indigenen Bevölkerung und ihrer Lebens-grundlage führen. Von dieser Partnerschaft erhofft sich das Colectivo CASA eine Stärkung in den Bereichen angewandte Forschung und Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit. Der interkulturelle Austausch wird dabei besonders geschätzt.

 

Aktualitäten der Partnerschaft

Artikel und Presse - Rundbriefe

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